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Biographie

Paulo Coelho ist nicht nur einer der meistgelesenen, sondern auch der einflußreichsten Autoren der Gegenwart.
BAMBI-Jury 2001 bei der Überreichung des Kultur-Bambi 2001.

Paulo Coelho, von den einen als Alchimist des Wortes, von den anderen als Phänomen der Massenkultur angesehen, genießt eine Breitenwirkung wie kein anderer Schriftsteller unserer Zeit. Millionen von Lesern aus 150 Ländern, unabhängig von Glauben und Kultur, gilt er als ihr Lieblingsautor.

Seine in 55 Sprachen übersetzten Bücher haben die ersten Plätze der Bestsellerlisten erobert, sie sind nicht mehr nur literarische Ereignisse, sondern weltweit Gegenstand gesellschaftlicher und kultureller Diskussionen. Seine Gedanken, seine Philosophie und die Themen seiner Bücher greifen die Sehnsüchte von Millionen Lesern auf, die nach neuen Wegen suchen, nach einem anderen Verständnis der Welt.

Paulo Coelho wird 1947 in eine gutbürgerliche brasilianische Familie hineingeboren, sein Vater Pedro ist Ingenieur, seine Mutter Lygia Hausfrau.

Mit sieben Jahren kommt Paulo in die Jesuitenschule San Ignacio in Rio de Janeiro, wo er sich durch die starren religiösen Vorschriften immer mehr eingeengt fühlt. Das rituelle Beten und die Messen sind ihm zuwider, doch er macht auch positive Erfahrungen. In den nüchternen Schulkorridoren entdeckt Paulo seine wahre Berufung: Er will Schriftsteller werden. Bei einem schulischen Lyrikwettbewerb erlangt er seinen ersten literarischen Preis, und seine Schwester Sonia erinnert sich, wie auch sie einen Wettbewerb gewann - mit einem Aufsatz, den Paulo in den Papierkorb geworfen hatte.

Aber Paulos Eltern haben mit ihrem Sohn andere Pläne. Er soll wie der Vater Ingenieur werden, und sie tun alles, um ihn von seinem Wunsch abzubringen, Schriftsteller zu werden. Nach der Lektüre von Henry Millers Wendekreis des Krebses begehrt Paolo gegen die Unnachgiebigkeit der Eltern auf und rebelliert gegen die Normen seiner Familie. Der Vater sieht darin ein Anzeichen von Geisteskrankheit und läßt den Sohn mit siebzehn Jahren zweimal in eine psychiatrische Klinik zwangseinweisen, wo dieser mehrfach mit Elektroschocks behandelt wird.

Wenig später schließt sich Coelho einer Theatergruppe an und beginnt für Zeitungen zu schreiben. Für den gehobenen Mittelstand Brasiliens jener Zeit ist das Theater Inbegriff von Lasterhaftigkeit und schlechtem Umgang. Entsetzt über seine Zuwendung zum Theater, brechen die Eltern ein dem Sohn gegebenes Versprechen und lassen ihn ein drittes Mal zwangseinweisen. Nach seiner Entlassung ist in ihm das Gefühl der Verlorenheit und des Eingesperrtseins noch stärker als zuvor. In ihrer Verzweiflung wendet sich die Familie an einen anderen Arzt, der zu einer neuen Einschätzung gelangt: Paulo ist nicht geistesgestört und muß nicht wieder ins Krankenhaus, er muß aber lernen, sich dem Leben zu stellen. Die Erfahrungen dieser Lebensphase fließen dreißig Jahre später in den Roman Veronika beschließt zu sterben ein.

Nach Coelhos eigenen Worten: "Veronika beschließt zu sterben wurde im August 1998 in Brasilien veröffentlicht. Im September erhielt ich mehr als 1 200 E-Mails und Briefe von Betroffenen, die über ähnliche Erlebnissen berichteten. Im Oktober wurden einige der im Buch behandelten Themen - Depressionen, Panikzustände, Selbstmord - in einem Seminar behandelt, das landesweit für Aufsehen sorgte. Am 22. Januar 1999 dann trug Senator Eduardo Suplicy auf einer Parlamentssitzung Auszüge aus meinem Buch vor und bewirkte die Annahme eines Gesetzes, über das der Kongreß zehn Jahre lang ergebnislos debattiert hatte und das nun Zwangseinweisungen in psychiatrische Kliniken verbietet."

Nach dieser unglücklichen Zeit nimmt Coelho ein Jurastudium auf. Alles scheint darauf hinzuweisen, daß er nun doch den Weg geht, den seine Eltern für ihn vorbestimmt haben. Doch schon nach kurzer Zeit bricht er das Studium ab und kehrt zum Theater zurück. Es sind die sechziger Jahre, die Zeit der Hippies. Auch in Brasilien, wo eine brutale Militärdiktatur herrscht, artikuliert sich die neue jugendliche Protestbewegung. Paulo läßt sich die Haare wachsen und ignoriert bewußt die Vorschrift, einen Personalausweis bei sich zu tragen. Eine Zeitlang nimmt er Drogen, er lebt die Hippie-Erfahrung voll aus. Aus seiner Leidenschaft für das Schreiben heraus gründet er eine Zeitschrift, von der allerdings nur zwei Nummern erscheinen.

In dieser Phase lädt ihn der Musiker und Komponist Raul Seixas ein, Songtexte für ihn zu schreiben. Mit ihrer zweiten Platte landen sie einen großen Erfolg und verkaufen mehr als 500 000 Stück. Erstmals verdient Paulo Coelho Geld, viel Geld. Bis 1976 schreibt er für Raul Seixas mehr als sechzig Lieder, gemeinsam sorgen sie in der brasilianischen Rockszene für frischen Wind.

1973 treten Coelho und Seixas der "Alternativen Gesellschaft" bei, einer Organisation, die sich gegen die kapitalistischen Ideologien wendet und die Freiheit verteidigt, das zu tun, was man für richtig hält. Dort praktizieren sie auch Schwarze Magie - eine Erfahrung von der Coelho 1992 in seinem Roman Die Walküren berichtet.

In dieser Zeit entsteht Kring-ha, eine Comic-Serie, die für mehr Freiheit eintritt. Das Militärregime sieht darin eine Gefahr, läßt Seixas und Coelho verhaften und ins Gefängnis werfen. Während Seixas schon bald wieder auf freiem Fuß ist, bleibt Coelho eingesperrt, weil er als der "denkende Kopf" gilt. Doch selbst als er endlich freikommt, hören die Schwierigkeiten nicht auf: Zwei Tage nach seiner Entlassung wird Paulo auf offener Straße von einer paramilitärischen Gruppe entführt und für mehrere Tage in ein Folterzentrum verschleppt. Was ihm nach eigenem Bekunden das Leben rettet, ist seine Beteuerung, er sei wirklich geisteskrank und deswegen schon dreimal in der geschlossenen Anstalt gewesen. Er fängt an, sich unter den Augen seiner Entführer selber Wunden zuzufügen, die daraufhin mit dem Foltern aufhören und ihn schließlich laufen lassen.

Dieses Erlebnis wird für prägend für sein weiteres Dasein. Mit sechsundzwanzig Jahren beschließt Paulo Coelho, daß er genug vom Leben gesehen hat und "normal sein" möchte. Er bekommt eine Stelle bei der Plattenfirma Polygram und lernt dort die Frau kennen, mit der er später seine erste Ehe eingeht.

1977 siedelt er mit ihr nach London über, kauft eine Schreibmaschine und widmet sich ganz dem Schreiben, allerdings ohne sichtbare Ergebnisse. Im Jahr darauf kehrt er nach Brasilien zurück, wo er als leitender Angestellter bei einer anderen Plattenfirma arbeitet, bei CBS. Dieses Zwischenspiel dauert nur drei Monate, er trennt sich von seiner Frau und kündigt die Stelle.

1979 trifft er Christina Oiticica wieder, eine alte Freundin, die er später heiraten wird und mit der er bis heute zusammenlebt.

Die beiden bereisen weite Teile Europas, darunter auch Deutschland, wo sie das Konzentrationslager Dachau besuchen. Dort hat Coelho eine Vision, ihm erscheint die Gestalt eines Mannes, dem er zwei Monate später in einer Amsterdamer Cafeteria begegnet. Er spricht ihn an, und es kommt zu einem langen Gespräch zwischen ihnen. Der Mann, dessen Identität der Autor nie preisgegeben hat, rät ihm, zum Katholizismus zurückzukehren und nach Santiago de Compostela zu pilgern. Coelho beginnt die christliche Symbolsprache zu studieren und macht sich auf die Pilgerreise.

1987, ein Jahr danach, schreibt Coelho sein erstes Buch, Auf dem Jakobsweg. Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Es erzählt von seinen Erlebnissen auf der Pilgerschaft und berichtet von seiner Entdeckung, daß das Großartige und Erhabene sich im Leben der gewöhnlichen Menschen offenbart. Das Buch erscheint in einem kleinen brasilianischen Verlag und verkauft sich relativ gut, obwohl es von der Kritik ignoriert wird.

Ein zweites, ganz anderes Buch folgt 1988: Der Alchimist. Es ist ein sehr symbolischer Text, ein Gleichnis, in dem Coelho auch die elf Jahre lang betriebenen alchimistischen Studien verarbeitet. Von der Erstauflage werden nur 900 Exemplare verkauft, und der Verlag trennt sich von ihm.

Doch Coelho gibt sich nicht geschlagen, denn er hat den Traum, Schriftsteller zu werden, und hält unbeirrbar an ihm fest. Eine zweite Chance ergibt sich, als sich ein größerer Verlag, Editora Rocco, für sein Werk interessiert. 1990 erscheint Brida, ein Werk, das von der Bestimmung spricht, die jeder von uns in sich trägt. Der Erfolg dieses Buches, das bei der Presse große Aufmerksamkeit findet, verhilft beiden Titeln - Auf dem Jakobsweg und Der Alchimist - an die Spitze der Bestsellerlisten. Der Alchimist wird mehr verkauft als irgendein anderes Buch in der Geschichte des brasilianischen Buchhandels, und es wird ins Guiness-Buch der Rekorde aufgenommen. Dem portugiesischen Jornal de Letras zufolge, Autorität auf dem Gebiet der Literatur und des Buchmarktes, ist Der Alchimist das meistverkaufte portugiesischsprachige Buch aller Zeiten.

Im Mai 1993 geht der amerikanische Verlag HarperCollins mit einer Erstauflage von 50 000 Exemplaren an den Start. Der Verlagsdirektor, John Loudon, stellt das Buch mit den Worten vor: "Der Alchimist lesen ist wie bei Tagesanbruch aufstehen und den Sonnenaufgang sehen, während alle Welt noch schläft. Hoffen wir, daß auch alle anderen erwachen und es mit eigenen Augen sehen." Coelho ist überglücklich über die Begeisterung seines amerikanischen Verlegers. "Es war ein ganz besonderer Moment für mich", sagt Paulo Coelho, und sein Verleger endet mit den Worten: "Ich hoffe, die Erfolgsgeschichte dieses Buches wird in den USA so langanhaltend und spannend sein wie schon in Lateinamerika."

Zehn Jahre später, im Jahre 2002, schreibt derselbe John Loudon an Paulo: "Der Alchimist ist zu einem der wichtigsten Titel in der jüngeren Geschichte unseres Hauses geworden. Wir sind sehr stolz auf das Buch. Die Geschichte seines Erfolgs bei uns ist wie die Geschichte seines Romanhelden Santiago!" Zum 10. Jahrestag der Erstveröffentlichung bei HarperCollins startet der Verlag einen großangelegten Werbefeldzug. Für die wachsende Schar der Fans in aller Welt erscheint auch ein Taschenbuch.

"Seine Art zu schreiben ist wirklich wie Musik, sie ist unendlich schön. Sie ist eine besondere Gabe, um die ich ihn über alles beneide", gesteht Julia Roberts im Dokumentarfilm Paulo Coelho - der Alchimist des Wortes (Discovery Networks/Polo Imagen). Und Madonna erklärt in einem Interview mit der deutschen Stuttgarter Zeitung (Beilage ›Sonntag Aktuell‹): "Der Alchimist ist ein sehr schönes Buch, in dem es um Magie und Träume geht und darum, daß das, was wir suchen, oft direkt vor uns liegt."

Der Durchbruch des Alchimisten in Amerika steht am Anfang seines weltweiten Siegeszuges. In Hollywood interessieren sich mehrere Produktionsfirmen gleichzeitig für die Rechte, die 1993 von Warner Brothers erworben werden.

Noch vor der Veröffentlichung in den USA war Der Alchimist in kleinen Verlagen in Spanien und in Portugal erschienen. In Spanien gelangt das Buch erst 1995 auf die Bestsellerlisten. Sechs Jahre später, 2001, informiert der spanische Verlegerverband, daß Der Alchimist das meistverkaufte Buch des Vorjahres war. Gleichzeitig bereitet der spanische Verlag (nun Editorial Planeta) eine hochwertige Neuedition des Gesamtwerks in der neugegründeten ›Biblioteca Paulo Coelho‹ vor. Auch in Portugal, wo er von Editorial Pergaminho verlegt wird, ist Paulo Coelho mit über einer Million verkauften Exemplaren der meistgelesene Autor.

1993 gründet Mônica Antunes, die mit Paulo zusammenarbeitet, seit sie 1989 seine beiden ersten Bücher gelesen hat, zusammen mit Carlos Eduardo Rangel in Barcelona die Literaturagentur Sant Jordi Asociados. Aufgabe der Agentur ist die weltweite Verwertung der Rechte am Werk Paulos.

Im Mai desselben Jahres, nach Erscheinen des Alchimisten in den USA, bietet Mônica Antunes den Titel verschiedenen ausländischen Verlagen an. Als erster erwirbt Ex Libris in Norwegen die Rechte. Der Verleger, Øyvind Hagen, schreibt an Mônica: "Das Buch hat mich zutiefst beeindruckt." Und ein paar Tage meldet sich Anne Carrière, die in Frankreich soeben einen eigenen Verlag gegründet hat: "Es ist ein wunderbares Buch, und ich werde alles dafür tun, damit es in Frankreich ein Bestseller wird."

Im September 1993 klettert Der Alchimist an die Spitze der australischen Bestsellerlisten. Der Sydney Morning Herald jubelt: "Das Buch des Jahres. Ein bezauberndes Werk von unendlicher philosophischer Schönheit."

Im April erscheint Der Alchimist in Frankreich. Das Buch erhält begeisterte Kritiken, und das Publikum stürzt sich förmlich auf das Werk, das die Bestsellerlisten wie im Sturm nimmt. Zwei Tage vor Weihnachten schreibt Anne Carrière an Coelhos Agentin Mônica Antunes: "Ich schicke Ihnen die französischen Bestsellerlisten als Weihnachtsgeschenk. Wir sind Nummer eins!" Der Alchimist erreicht den ersten Platz aller französischen Bestsellerlisten, von denen sich das Buch fünf Jahre lang nicht mehr wegbewegt. Mit dem überwältigenden Erfolg in Frankreich wird Paulos Werk vom bloßen Verkaufserfolg zum europaweiten, dann zum weltweiten gesellschaftlichen Phänomen.

Seitdem ist jedes der sechs bislang ins Französische übersetzten Werke Paulos auf den ersten Platz der Bestsellerlisten gelangt und hat diese Position viele Monate lang halten können, einmal war Coelho sogar mit drei Titeln gleichzeitig unter den top ten.

Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte, 1994 in Brasilien veröffentlicht, festigt seinen internationalen Ruf. In diesem Werk wendet sich Paulo seiner femininen Seite zu.

Auf italienisch wird Der Alchimist 1995 bei Bompiani veröffentlicht und erobert auf Anhieb den ersten Platz der Bestsellerlisten. Im Jahr darauf wird Coelho in Italien mit den angesehenen Preisen Super Grinzane Cavour und Flaiano International ausgezeichnet.

Mit seinem nächsten Roman, Der fünfte Berg, wechselt Coelho in Brasilien zum Verlag Editorial Objetiva - gegen einen nie zuvor an einen brasilianischen Autor gezahlten Vorschuß. Im selben Jahr wird Coelho vom damaligen französischen Kulturminister Philippe Douste-Blazy zum Chevalier des Art et des Lettres ernannt. Douste-Blazy in seiner Laudatio: "Sie sind ein Alchimist für Millionen von Lesern. Ihre Bücher machen Mut, den eigenen Träumen zu folgen und sich auf die Suche nach unserem Schatz zu begeben." 1996 wird Paulo auch zum Sonderbeauftragten der UNESCO für interkulturellen Dialog ernannt.

Im selben Jahr erscheint Der Alchimist auf deutsch im Diogenes Verlag, Zürich. Die Diogenes-Hardcover-Ausgabe schlägt im Jahr 2002 mit mehr als 306 Wochen auf der Bestsellerliste des Spiegel sämtliche Rekorde.

Auf der Frankfurter Buchmesse 1997 veranstalten Sant Jordi und Diogenes zusammen mit weiteren Verlagen zu Ehren des Autors einen Cocktailempfang und geben den für März 1998 (als Hauptevent auf dem Salon du Livre in Paris) vorgesehenen gleichzeitigen Start des neuen Romans Der Fünfte Berg bekannt. Coelhos Auftritt auf dem Salon du Livre 1998 ist ein riesiger Erfolg, die Schlange seiner Fans ist so lang, daß Coelho während sieben Stunden Bücher signiert. Seine Pariser Verlegerin Anne Carrière gibt Coelho zu Ehren ein Bankett im Louvre, zu dem Hunderte von Prominenten, Journalisten und Buchhändlern eingeladen sind.

1997 veröffentlicht Paulo sein Handbuch des Kriegers des Lichts, eine Sammlung von gleichnishaften Geschichten und Maximen für den Krieger des Lichts, der in jedem von uns schlummert. Das Buch wird für Millionen von Lesern zum unentbehrlichen Leitfaden. In Italien, wo es zuerst erscheint (Bompiani), erzielt es einen spektakulären Verkaufserfolg.

Nach dem Handbuch des Kriegers des Lichts schreibt Coelho wieder einen Roman, Veronika beschließt zu sterben. Er erscheint 1998 und erhält auch viele sehr gute Kritiken.

Im Januar 2000 kommentiert Umberto Eco gegenüber dem deutschen Nachrichtenmagazin Focus: "Mir gefällt Coelhos neuer Roman Veronika beschließt zu sterben am besten. Er hat mich wirklich tief berührt." Und Sinéad O'Connor erklärt gegenüber dem Irish Sunday Independent: "Veronika beschließt zu sterben ist das unglaublichste Buch, das ich je gelesen habe."

1998 absolviert Paulo eine erfolgreiche Tour zunächst durch Asien, dann im Herbst eine zweite durch fast alle Länder Osteuropas, die in Istanbul mit dem Orient Express beginnt und ihn über die bulgarische Hauptstadt Sofia bis ins lettische Riga führt.

Paulo Coelhos atemberaubende Karriere geht weiter:
1998 ist Coelho der französischen Zeitschrift Lire (vom März 1999) zufolge der zweitbestverkaufte Schriftsteller der Welt.

1999 wird er mit dem prestigeträchtigen Crystal Award des World Economic Forum in Davos ausgezeichnet, dessen jährlicher Gast er seit 1998 ist. In der Preisbegründung heißt es: "Der wichtigste Beitrag Paulo Coelhos besteht darin, durch die Macht des geschriebenen Wortes die unterschiedlichsten Kulturen zu berühren und sie zu einen, was ihn zu einem würdigen Preisträger macht." Im Jahre 2000 wird er zum Mitglied des Stiftungsrates der Schwab Foundation for Social Entrepreneurship gewählt.

Schon im Jahr zuvor verleiht ihm die französische Regierung den Ehrentitel Chevalier de l'Ordre National de la Légion d'Honneur.

Ebenfalls 1999 nimmt Coelho mit Veronika beschließt zu sterben an der Buchmesse von Buenos Aires in Argentinien teil. Das Echo auf Paulos Teilnahme an der Messe ist überwältigend. Die Medien melden übereinstimmend, kein anderer Autor könne solche Menschenmassen anziehen wie er. Und Lidia María von Vergara & Ribas Editoras erzählt: "Etwas Vergleichbares hat es in fünfundzwanzig Jahren Buchmesse hier nicht gegeben, nicht einmal zu Lebzeiten von Borges. Es war wirklich unglaublich, und ich denke nicht, daß ich das bei einem Schriftsteller jemals wieder erleben werde. Die Bewunderung der Menschen für Paulo ist unbeschreiblich." Zu Coelhos Signierstunde stellen sich die Menschen schon vier Stunden vorher an, und um niemanden zu enttäuschen, gibt die Messeleitung die Erlaubnis, später zu schließen.

Im September besucht Coelho Israel. Seit der Veröffentlichung des Alchimisten waren auch dort alle Bücher von ihm ein Erfolg. Eri Stematzky, Besitzer der größten israelischen Buchhandelskette, bemerkt: "Noch nie habe ich eine so lange Menschenschlange gesehen; ich würde mich freuen, wenn die Leute eines Tages genauso für einen israelischen Autor anstehen."

Im Mai 2000 besucht Paulo Coelho auf Einladung des Internationalen Zentrums für den Dialog zwischen den Zivilisationen (International Centre for Dialog Among Civilizations) seit 1979 als erster nichtislamischer Schriftsteller den Iran. Bis dahin hätte er sich nie träumen lassen, in einem fernen und von der westlichen Kultur so verschiedenen Land so herzlich aufgenommen zu werden. Tausende iranische Leser kommen zu seinen Signierstunden und Vorträgen. Coelho erzählt: "Ich erhielt unzählige Geschenke, und ich habe viel Zuneigung und Freundschaft erfahren, vor allem aber kannten alle genauestens mein Werk, und das hat mich tief bewegt. Zu meiner großen Überraschung war meine Seele schon vor meiner Person dort angekommen, und ich begegnete in vielen Menschen, die ich nicht kannte, alten Freunden. Zu keinem Zeitpunkt fühlte ich mich fremd im Land. Das freute mich sehr, denn ich spürte, daß der zwischenmenschliche Dialog überall auf der Welt über alle Grenzen hinweg möglich war. Der Iran führte es mir beispielhaft vor."

Im September erscheint gleichzeitig in Italien (Bompiani), Portugal (Pergaminho), und Brasilien (Objetiva) Coelhos fünfter Roman Der Dämon und Fräulein Prym. Der gemeinsame Start gibt für Medien aus aller Welt Anlaß zu Dutzenden von Interviews bei Paulo Coelho zu Hause in Rio de Janeiro. Dabei wird erstmals offiziell das Instituto Paulo Coelho vorgestellt, eine von Paulo und seiner Frau, Christina Oiticica, gegründete Einrichtung, die unterprivilegierten Mitgliedern der Gesellschaft, insbesondere Kindern und Alten, Hilfe und Unterstützung gewährt.

Paulo Coelho erhält den BAMBI 2001, den populärsten deutschen Medienpreis. Die BAMBI-Jury begründet ihre Entscheidung: "Coelhos Vision, daß der Mensch dazu bestimmt und begabt sei, in einer dunklen Welt ein ›Krieger des Lichts‹ zu werden, enthält eine zutiefst humane Botschaft, die gerade in diesem Jahr besonders aufmerksam gehört wird."

Nach Kolumbien reist Paulo zum ersten Mal aus Anlaß der Internationalen Buchmesse von Bogotá 2001. Tausende und Abertausende erwarten ihr Idol, das sie wie einen Rockstar empfangen. Paulo bittet um Ruhe und Geduld, er wird alle Bücher signieren. Fünf Stunden später sind 4 000 Bücher signiert und verkauft.

Im September 2001 veranstaltet Paulo bei Borders in London für Der Dämon und Fräulein Prym (HarperCollins Publishers) in den Worten von Events Manager Finn Lawrence "vermutlich die phänomenalste Signierstunde des Jahres" - mit Lesern aus allen fünf Erdteilen, von Japan bis Pakistan, aus Angola, Amerika und allen europäischen Staaten. Im November reist er nach Mexiko, wo Tausende seiner Leser auf der Buchmesse von Guadalajara stundenlang seine Ankunft erwarten.

Anfang 2002 reist Paulo zum ersten Mal nach China und besucht Shanghai, Beijing und Nanjing, wo er an zahlreichen Veranstaltungen teilnimmt, darunter Signierstunden und Begegnungen mit Lesern.

Am 25. Juli 2002 wird Paulo Coelho in die altehrwürdige Académia Brasileira das Letras mit Sitz in Rio de Janeiro gewählt, deren Aufgabe die Pflege der portugiesischen Nationalsprache ist. Die Nachricht von seiner Wahl zum Akademiemitglied katapultiert ihn ins Zentrum des Medieninteresses und löst noch in derselben Nacht eine Flut von mehr als dreitausend E-Mails aus. Als er in Rio vor sein Haus tritt, jubeln ihm die Menschen zu. Obwohl er von Millionen Lesern verehrt wird, war der Autor lange Zeit von weiten Kreisen der Literaturkritik abgelehnt worden, so daß seine Aufnahme in die Reihen der Unsterblichen zu einem herausragenden gesellschaftlichen Ereignis wurde.

Mit einer Antrittsrede, in der er für Utopien und einen starken Glauben plädiert, trat Coelho am 28. Oktober 2002 sein Amt in der Akademie an. In dieser Rede zitierte er einen Satz seines Vorgängers, des Ökonomen Roberto Campos, "Die Wucht des Pfeils ehrt die Zielscheibe", und fügt hinzu: "Oftmals, wenn die Kritik allzu hart mit mir ins Gericht ging, erinnerte ich mich an diesen Satz. Und ich erinnerte mich auch an einen Traum, den ich niemals aufgegeben habe: eines Tages in die Académia Brasileira das Letras aufgenommen zu werden."

Im September 2002 sorgt er bei seinem Besuch in Rußland für eine Sensation, weil fünf seiner beim Verlag Sophia erschienenen Bücher gleichzeitig auf den Bestsellerlisten stehen: Der Dämon und Fräulein Prym auf Platz 1, gefolgt von Der Alchimist, Handbuch des Kriegers des Lichts, Veronika beschließt zu sterben und Der Fünfte Berg. Innerhalb von zwei Wochen werden in Rußland mehr als 250 000 Exemplare verkauft, womit die Gesamtzahl der in einem Jahr verkauften Exemplare die Millionengrenze übersteigt. Nach den Worten des Marketingdirektors der MDK-Kette war Paulos Büchersignierung die größte Veranstaltung dieser Art, die es in Rußland je gegeben hatte. "Es war das erste Mal, daß so viele Menschen gekommen waren, um von ihrem Lieblingsschriftsteller ein Autogramm zu ergattern. In unserem Buchladen organisieren wir viele Signierstunden und Lesungen, und wir hatten hier so berühmte Gäste wie die russischen Präsidenten Jelzin, Gorbatschow und Vladimir Putin, doch an eine solche Menschenmenge können wir uns nicht erinnern. Es war unglaublich. Hunderte Leser, die ebenfalls mit dabeisein wollten, konnten wir nicht mehr hereinlassen."

In Deutschland erhält Paulo in Frankfurt den Planetary Consciousness Award 2002 des Club of Budapest und in München den Internationalen Buchpreis Corine 2002 für Belletristik.

Im November besucht der Autor die skandinavischen Länder, er nimmt an phantastischen Events in der Buchhandlung Tanum teil und ist Gast der Fernsehsendung Bokbadet im Rockfeller in Oslo sowie der Akademischen Buchhandlung in Helsinki und der Buchhandlung NK in Stockholm.

Paulo konnte stets auf die bedingungslose Unterstützung seiner Verleger zählen. Sein Erfolg reicht aber auch über seine Bücher hinaus.

Etliche Theater haben das große szenische und poetische Potential erkannt, das in seinem Werk steckt. So wurde Der Alchimist auf fünf Kontinenten in verschiedenen Theaterformen adaptiert und inszeniert, u.a. als Musical, Tanztheater, Marionettentheater, szenische Lesung und Oper. Bald soll Der Alchimist sogar als Musical am Broadway gespielt werden. Andere Werke, die großes Interesse beim Theater finden, sind Veronika beschließt zu sterben, Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte sowie Der Dämon und Fräulein Prym.

Parallel zu den Büchern gibt es eine Reihe von Merchandisingprodukten, darunter Notizbücher, Kalender, Tagebücher, Agenden und andere Geschenkartikel, Kunstalben und sogar eine von The Arxel Guild herausgebrachte und in Zusammenarbeit mit dem Autor designte Trilogie von Computerspielen: The Pilgrim, The Legend (deutsch: Die Legende des Propheten und des Mörders), The Secret of Alamut.

Coelhos permanente Präsenz in den Medien verdankt sich auch seinen Zeitungsartikeln und Kolumnen. Im Laufe der Jahre hat er eine Vielzahl von Artikeln und Essays für die wichtigsten Zeitungen und Zeitschriften geschrieben.
Seit März 1998 verfaßt er eine wöchentliche Kolumne für die brasilianische Zeitung O Globo. Diese Kolumnen wurden von den Lesern begeistert aufgenommen und weltweit von anderen Zeitungen, wie Reforma in Mexiko, nachgedruckt. Paulos Kolumnen erscheinen regelmäßig im Corriere della Sera (Italien), in El Semanal (Spanien), Ta Nea (Griechenland), TV Hören und Sehen sowie Welt am Sonntag (Deutschland), Anna (Estland), Zwierciadlo (Polen), El Universo (Ecuador), El Nacional (Venezuela), El Espectador (Kolumbien) und China Times Daily (Taiwan), um nur ein paar zu nennen.

Auch im Internet hat Coelhos Werk seinen Platz. Coelho hat eine Serie von 365 Artikeln verfaßt, die als tägliche Botschaften in folgenden Internetportalen veröffentlicht werden: Ynet (hebräisch), RCS (italienisch), UOL (portugiesisch) und Terra (spanisch). Sein eigener Newsletter hat mehr als 30 000 Abonnenten.

Mit Paulos Leben beschäftigen sich Dokumentarfilme, die für Discovery Networks/Polo Imagen (Lateinamerika und Spanien), ZDF (Deutschland) und Neisvestnaia Planeta (Rußland) produziert wurden. Andere Dokumentationen begleiten ihn auf seinen Reisen und Pilgerschaften und werden auf RTE (Irland) sowie NHK und Aichi (Japan) gesendet. Darüber hinaus tritt Coelho in Dokumentarfilmen auf, die sich mit Aspekten des Lebens in Brasilien beschäftigen, so auch in einem von Productions Espace Vert (Kanada und Frankreich) produzierten Streifen.

Das Fernsehen hat ihm verschiedene Sendeplätze gewidmet und ihn zu Gesprächen auf internationalen Kanälen wie Informe Semanal (TV Española, 2001), Questions & Answers (CNN, 1999) und Hard Talks with Tim Sebastian (BBC, 1999) eingeladen.

Paulo hat unzählige Interviews für einflußreiche Zeitungen und Zeitschriften wie The New York Times (USA), El País (Spanien), Der Spiegel (Deutschland), Le Monde und l'Express (Frankreich), Corriere della Sera und La Repubblica (Italien) sowie Newsweek International u. v. a. m. gegeben.

Impressum:
November 2002, © Sant Jordi Asociados Agencia Literaria S.L.; Redaktion: Patricia Martín, Montse Ballesteros; Leitung: Mônica R. Antunes; Fotos und Quellen: Archive Paulo Coelho und Sant Jordi Asociados Agencia Literaria/ Documental Discovery Channel; Übersetzung: Krista Eisenhüttenstadt

Bildunterschriften
Porträt: Foto von Xavier González, © 2001.
Umschlagfoto: mit freundlicher Genehmigung von Drzewo Babel (Polen), aufgenommen in Frankreich, 2002.

Reporter von Paris Match treffen in der Wüste durch Zufall auf einen Der Alchimist lesenden Beduinen. Ihr Foto ist ein Geschenk an den Autor.

Mit Pedro, seinem Vater, auf der Umschlagseite des Jornal do Brasil, 1998

Paulo Coelho und Raúl Seixas in den 70ern

Songtitel Ich wurde vor 10 000 Jahren geboren

Das erste veröffentlichte Buch: Auf dem Jakobsweg, 1987

Mit seiner Frau Christina Oiticica, 1996

Titelseite des Jornal do Brasil anläßlich der Veröffentlichung von Brida

Mit seiner Agentin Mônica Antunes auf der ABA in Miami, 1993

Der Alchimist in der Welt
Seit seinem Erscheinen 1988 in Brasilien wurde Der Alchimist in 56 Sprachen übersetzt und ist zum Klassiker unserer Zeit geworden

Bankett im Pariser Louvre der Editions Anne Carrière, Paris, 1998

Bestsellerliste von L'Express, Frankreich, 1996

Bestsellerliste des Spiegel, Deutschland, September 2002

Salon du Livre in Paris, Frankreich, 1998

Chevalier des Art et des Lettres, Zeremonie mit Eduardo Rangel und Mônica Antunes, 1996

Signierstunde in Prag, Tschechische Republik, 1998

Mit Lesern in Istanbul, Türkei, 1998

Mit Mônica Antunes in Taipeh, Taiwan, 1998

Poster in Warschau, Polen, 1998

Besuch im Iran, Reportage in Época, Brasilien, 2000

Ernennung zum Chevalier de l'Ordre National de la Légion d'Honneur, Frankreich, 1999

Mit dem Fußballer Oliver Kahn bei der Entgegennahme des BAMBI 2001, Deutschland

Zeremonie in der Académia Brasileira das Letras, Rio de Janeiro, Oktober 2002

Vortrag beim Literaturfestival von Mantova, Italien, 1999

Ankündigung für die Signierstunde in einem großen Mailänder Kaufhaus, Italien, 1999

Besuch in Santiago de Compostela, Spanien, 2001

Instituto Paulo Coelho in Rio de Janeiro, Brasilien

Signierstunde auf der Buchmesse in Guadalajara, Mexiko, 2001

Signierstunde auf der Buchmesse in Bogotá, Kolumbien, 2001

Mit Lesern in Beijing, China, 2002

Signierstunde in der Akademischen Buchhandlung Helsinki, Finnland, 2002

Büchersignierung in Moskau, Rußland, 2002

Paulo signiert seine Bücher in der Londoner Buchhandlung Borders für Menschen aus allen fünf Erdteilen, von Japan bis Pakistan, aus Angola, Amerika und Europa

Der Alchimist, The Cornish Theatre Collective, England, Spielzeit 2001/2002

Der Alchimist, Teatrul Odeon, Rumänien, Frühjahr 2002

Der Alchimist, Chung Ying Theatre Company, Hongkong, China, 2001

Kalender 2003, Vergara & Ribas Editoras, Argentinien

Computerspiele

Kolumne in Ta Nea, Griechenland

Kolumne in El Semanal, Spanien

Illustration von Christina Oiticica zu dem Band Geschichten für Väter, Söhne und Großväter, Editora Globo, Brasilien, 2001. Bei Diogenes in Vorbereitung, siehe www.diogenes.ch.

Botschaften im brasilianischen Internetportal UOL

Leserbrief in El Semanal, Spanien:
BRIEF DER WOCHE
"Coelhos alltäglichen Wahrheiten"
Ich bin ein Mädchen von 12 Jahren, und ehrlich gesagt bin ich noch zu jung, um die Themen zu verstehen, um die es in El Semanal geht, aber diese Zeitschrift ist für mich eine der wenigen (wenn nicht die einzige), die interessante Themen behandelt und nicht solchen Klatsch und Tratsch, der die Menschen in nichts reicher macht. Was ich am spannendsten finde (und ich würde mich freuen, wenn alle Kinder, die das lesen, es ernst nehmen), sind die Geschichten von Paulo Coelho, weil es nämlich "alltägliche Wahrheiten" sind, über die wir nicht aufhören nachzudenken und die uns das Leben angenehmer und befriedigender machen.
Cristina Iraberri Pérez Huesca, Spanien

Pressekonferenz bei Interfax in Moskau, Rußland, 2002

Vorstellung des Dokumentarfilms von Discovery Networks in Madrid, Spanien, 2001

Während der Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm von Aichi, Japan, 2001

Aufnahme eines Interviews in Frankreich für das polnische Fernsehprogramm Twoj Styl, 2002

Paulo Coelhos neuster Roman Elf Minuten erscheint in Brasilien im Jahr 2003 und beginnt mit den Worten:
"Es war einmal eine Prostituierte, die hieß Maria ..."

Illustration von Christina Oiticica


Pressestimmen

Paulo Coelhos Kraft wurzelt ohne jeden Zweifel in seiner einfachen, klaren und reinen Sprache. Das darf nicht mißverstanden werden: Nichts ist schwerer als das Einfache, Klare und Reine.
Le Nouvel Observateur, Frankreich, Mai 1998

Sein Erfolg ist ein Buchhandelsphänomen, der überraschendste Erfolg der letzten Jahre.
Le Monde, Frankreich, März 1998

Der brasilianische Magier zaubert seine Bücher aus den Buchläden weg.
The New York Times, USA, Dezember 1999

Seine Bücher haben eine große Wirkung auf das Leben von Millionen Menschen.
The Times, Großbritannien, März 1998

"Der zur Zeit meistgelesene
brasilianische Autor möchte ein
Botschafter des richtigen Lebens sein.
Hör auf dein Herz und folge deinen
Träumen - so lautet der Fahrplan in ein
Glück jenseits der Alltagsverstrickungen
und Anpassungszwänge. Mehr als
zwanzig Millionen Buchkäufer in aller Welt
haben die Botschaft vernommen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Deutschland 2002

Paulo Coelho ist seit langem schon mehr als nur ein gewöhnlicher Bestsellerautor. Er ist ein globales Phänomen, und mit bloßer Logik läßt sich seine durchschlagende Wirkung nicht erklären. Mit Coelho lösen sich die Grenzen zwischen Realität und Magie auf, er gehört zur besten Tradition der südamerikanischen Literatur.
Profil, Österreich, Februar 2002


"Coelho hat den Erfolg nicht gesucht.
Seine Bücher schreibt er für sich selbst.
Sie sind ein Stück seines eigenen Weges
nach Sinnsuche. Und es gelingt ihm, bei
seinen Lesern eine Saite klingen zu
lassen, die gehört werden will: ihre
Ketten zu sprengen und ihren Träumen
zu folgen."
Neue Zürcher Zeitung, Schweiz 2001


Einer der wenigen, die es verdienen, als Buchhandelsphänomen bezeichnet zu werden.
The Independent on Sunday, Großbritannien, März 1998.

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